Ernesto Marques

Der 1975 in Portugal geborene Maler und Bild- hauer Ernesto Marques kam schon als junger Kunststudent in den Semesterferien zum Geld- verdienen nach Deutschland – und blieb schließ- lich für ganz. Zusammen mit seiner Familie lebt und arbeitet er heute als freischaffender Künstler in Jülich und ist auch durch rege Ausstellungs- tätigkeit im In- und Ausland weit über die Grenzen seiner neuen Heimat bekannt geworden.

 

Schule

Moimemta da Beira, Portugal
Emidio Navaro-Viseu, Portugal
Malerei bei Prof. Bernd D. Heßbrügge
Bildhauerei bei Helmut Plintz

Ausstellungen

Deutschland, Luxemburg, Schweiz, Österreich, Niederlande, Portugal

Kunstmessen

Open ART FAIR Utrecht (Niederlande),
ART International Zürich (Schweiz),
Kunstmesse Salzburg (Österreich)

Arbeiten

im öffentlichen Raum

Contecno projects Düsseldorf
Käthe Kollwitz Schule Aldenhoven
Brückenkopfpark Jülich

Sammlungen

Bonnefanten Museum, Maastricht
Stadtmuseum Jülich
Sparkasse Düren
GEA Bochum
Stadt Jülich
verschiedene Privatsammlungen


Ernesto Marques benutzt hier die Skulptur auf eine besondere Art und Weise, indem er sie ihrer klassischen Ernsthaftigkeit beraubt und ihr einen spielerischen, erzählerischen Charakter verleiht. Marques wählt ganz bewusst Alltagsszenen, die sich bis ins Unendliche erweitern lassen. Er schnitzt diese Eindrücke in einen Block auf die gleiche Art wie Maler Ihre Bilder malen. Seine Werke regen zum Nachdenken über die Grundeinstellung zum Leben an. Die Szenerien stehen zwischen Figuration und Abstraktion und lassen dem Betrachter den Freiraum selbst Teil der erzählten Geschichte in den Arbeiten Ernesto Marques zu sein.

… Ich sehe die Kunst, die Ernesto Marques schafft, nicht als Erzählungen, sondern als Verinnerlichungen, die uns mit den wesentlichen Dingen des Lebens konfrontieren.

Es sind jene Alltäglichkeiten, die wir zwar jeden Tag sehen, an denen wir im Grunde jedoch ständig  vorbeigehen …   

Marques lässt sie in seinen Kunstwerken geschehen; dort werden sie zu einem lebendigen Ereignis der Kraft, der Stille, der Tiefe, der Seele …

        

Dr. Helmut Orpel